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Kunstsammlungen, Schlösser und Gärten - Schloss Ludwigslust

Anschrift 19288 Ludwigslust, Schlossfreiheit
Telefon   03874-57190
Fax   03874-571919
E-Mail   info@schloss-ludwigslust.de
Internet   http://www.schloss-ludwigslust.de

Öffnungszeiten
15. April - 14. Oktober:
täglich 10 - 18 Uhr
15. Oktober - 14. April:
Dienstag - Sonntag 10 - 17 Uhr
Öffentliche Führungen
15. April - 14. Oktober:
Montag - Freitag 14 Uhr
Samstag, Sonntag und feiertags 11, 14 und 15 Uhr
15. Oktober - 14. April:
Samstag und Sonntag 14 Uhr
Führungen für Gruppen nach Vereinbarung
Museumspädagogische Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche nach Vereinbarung

Eintritt
Erwachsene: 5,00 Euro
ermäßigt: 3,50 Euro
Kinder unter 6 Jahren: frei
Gruppen (ab 15 Personen): 3,50 Euro p.P.
Familientageskarte: 9,00 Euro
Schulklassen mit Lehrer: frei
Verbundkarte für den Besuch von mehreren Museen auf Nachfrage
Öffentliche Führung (bis 25 Personen): 3,00 Euro zzgl. Eintrittspreis (bzw. 2,00 Euro ermäßigt)
Persönliche Führung (nach Anmeldung): 50,00 Euro
Fremdsprachige Führung (nach Anmeldung): 60,00 Euro
Einführung: 15,00 Euro
Preisänderungen vorbehalten

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Das Schloss

Herzog Friedrich von Mecklenburg-Schwerin ließ 1772-1776 nach Plänen des Hofbaumeisters Johann Joachim Busch das neue Schloss als Mittelpunkt der spätbarocken Stadtanlage von Ludwigslust errichten. Großherzog Paul Friedrich verlegte im Jahre 1837 die Hofhaltung nach Schwerin zurück, seitdem war das Schloss Jagd- und Sommerresidenz. Seit 1986 gehört das Schloss zum Staatlichen Museum Schwerin und wird schrittweise für Besucher museal erschlossen.

Von der ursprünglichen Einrichtung haben sich in den bislang noch nicht restaurierten Räumen u.a. Kamine, Spiegel und Supraporten, Parkettfußböden und Kronleuchter sowie Ornamente und Dekorationen aus Ludwigsluster Carton (Papiermaché) erhalten und prägen den Eindruck von Authentizität.

Gegenwärtig werden im Goldenen Saal und weiteren zwanzig Zimmern und Salons anhand von Möbeln und Uhren, Gemälden und Büsten höfische Kunst und Wohnkultur des ausgehenden 18. und frühen 19. Jahrhunderts vorgestellt. Darunter sind Werke, die in Ludwigslust entstanden sind bzw. für die Ausstattung des Schlosses erworben wurden. Von besonderer Kostbarkeit ist ein Kabinett, in dem 125 kleine Gemälde, Pietra-Dura-Arbeiten und Miniaturen gezeigt werden.

Zur ständigen Ausstellung gehören auch ein Gemälde des französischen Hofmalers Jean Baptiste Oudry sowie Büsten des französischen Bildhauers Jean Antoine Houdon bis hin zu den außergewöhnlichen Korkmodellen Carl Mays. Sie widerspiegeln Kunstsinn und Sammelleidenschaft der mecklenburgischen Herzöge. Thematische Sonderausstellungen, Führungen, Vorträge und museumspädagogische Veranstaltungen für Kindergruppen und Schulklassen ergänzen das Angebot des Museums. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich die festlichen Konzerte im Goldenen Saal und das im Mai stattfindende Barockfest.

Der Schlosspark

Unter Einbeziehung barocker Elemente wie Alleen, Kaskaden, Kanäle und Wassersprünge wurde der einst geometrisch angelegte Schlossgarten Mitte des 19. Jahrhunderts durch den Gartengestalter Peter Joseph Lenné im landschaftlichen Stil erweitert.

Der Ludwigsluster Schlosspark gilt dank seiner barocken Wasserspiele, Gartenarchitekturen und dendrologischen Besonderheiten als einer der schönsten im Norden Deutschlands. Diese traumhafte Oase der Stille verwandelt sich jährlich beim "Kleinen Fest im großen Park" zu einer zauberhaften Kulisse. Jeweils an einem Wochenende im August gestalten internationale Künstler ein hochkarätiges Kleinkunstfestival.

Hinweis für Autofahrer

Sind Sie mit dem Auto unterwegs, können Sie dieses auf dem Parkplatz Naumann-Allee abstellen. Der Fußweg bis zum Schloss beträgt nur 5 Minuten.

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Goldener Saal, Verzierungen aus Ludwigsluster Papiermaché

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