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Anschrift
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17213
Malchow,
Kloster 32-34
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Öffnungszeiten
Sommersaison (01.05. bis 30.09.)
Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr | Samstag und Sonntag 11 bis 17 Uhr
Oktober
täglich 10 bis 16 Uhr
Wintersaison (01.11. bis 30.04.)
Dienstag bis Freitag 10 bis 15 Uhr | Samstag und Sonntag 11 bis 15 Uhr
Eintritt
Erwachsene 1,50 Euro
Kinder bis 14 Jahre frei
Gruppen ab 15 bis 20 Personen 1,00 Euro pro Person
Führungen nur nach Voranmeldung
Angebot 1: Führung durch die Ausstellung
Angebot 2: Führung zur Geschichte der Klosteranlage
Angebot 3: kombinierte Führung zur Klostergeschichte und Ausstellung
zusätzlich zum Eintrittspreis 2,00 Euro pro Person
Gruppenführungen ab 15 bis 20 Personen zusätzlich zum Eintrittspreis pauschal 27,00 Euro
größere Gruppen auf Anfrage
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Die Ausstellung Regionaler Künstler entsteht auf dem Gelände des ehemaligen Zisterzienserklosters zu Malchow.
Hausbeschreibung/Baulichkeit
1298 wurde der Orden der Büßerinnen der Heiligen Maria Magdalena von Röbel nach Malchow verlegt. Kurz danach begann man mit der Errichtung einer ursprünglich gewölbten Halle von zwei Schiffen nebst Kreuzgang, die als Versammlungssaal diente und im Obergeschoss den Schlafsaal der Klosterjungfrauen aufnahm. Ein umfangreicher Umbau in den Jahren von 1722/23 bis 1730 versah das Haus mit einem hohen Mansarddach und wandelte die Raumstruktur grundlegend. Die neuen Wohnungen der Stiftsdamen, 1572 erfolgte mit der Reformation die Umwandlung des Klosters in ein adliges Damenstift, waren wie Reihenhäuser aufgebaut und verfügten neben einer Küche
auch über einen separaten Gewölbekeller. In eben einer solchen Wohnung präsentiert sich heute die Ausstellung Regionaler Künstler.
In der Bemühung das Refektorium in seiner ursprünglichen Gestalt erfahrbar wie auch erlebbar zu machen sowie der Ausstellung weitere Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen, schreiten die Restaurierungsarbeiten stetig voran.
Dauerausstellungen
In den Räumlichkeiten des ehemaligen Refektoriums werden auf etwa 200 qm Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken der drei regionalen Maler Sieghard Dittner (1924 - 2002), Rudolf Gahlbeck (1895 - 1972) und Friedrich-Franz Pingel (1904 - 1994) präsentiert. Die Aufnahme weiterer für Malchow und Umgebung bedeutsamer Künstler ist geplant.
Sammlungsschwerpunkte
Die Ausstellung hat sich die Aufgabe gestellt dem vielfältigen Wirken mecklenburgischer Künstler eine adäquate Bühne zu schaffen. Das Interesse richtet sich dabei ausgehend von der Malerei über die Zeichnung und Druckgrafik auch auf bildhauerische, keramische wie textile Arbeiten. Darüber hinaus ordnet sich den Musealien zur Geschichte des Malchower Klosters ein weiterer Schwerpunkt zu.
Besonderheiten im Museum
Das Malchower Kloster hat im Laufe der Zeit vielfältige Wandlungen durchlaufen. Diese sind am und im ehemaligen Refektorium als ältestem Bau der Anlage ablesbar. In Zusammenarbeit mit Restauratoren, Bauhistorikern wie auch Denkmalpflegern werden die geschichtsträchtigen Räume über Befundfelder erlebbar gemacht. So wurde beispielsweise ein Ausstellungsraum mit einer rekonstruierten historischen Tapete verkleidet.
Nachbarn
Auf dem Gelände der ehemaligen Klosteranlage befindet sich die schon weithin sichtbare Klosterkirche, welche in Verbindung mit dem einstigen Pfarrhaus seit 1997 das Mecklenburgische Orgelmuseum beherbergt. In einigen Minuten Entfernung ist zudem das Malchower Heimatmuseum "Kiek in un wunner di" zu besichtigen, dessen Kuriositäten aus dem Lebensalltag der Bevölkerung zu einer Reise in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts einladen.
(Text: Katja Jensch, Leiterin Ausstellung Regionaler Künstler)
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Blick in die Ausstellungsräume; Foto: Thomas Neske
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Blick in die Ausstellungsräume; Foto: Thomas Neske
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