|
Anschrift
|
17191
Waren / Müritz,
Neuer Markt 1
|
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag: 9 - 17 Uhr
Samstag / Sonntag / Feiertag: 14 - 17 Uhr
Eintritt
Erwachsene: 2,00 Euro
Ermäßigte: 1,00 Euro
|
|
Das Museum ist 1992 aus dem bereits 1930 gegründeten Heimatmuseum hervorgegangen. Es befindet sich heute im historischen Rathaus der Stadt am Neuen Markt. Neben einem Überblick über die Stadtgeschichte steht die Lebensweise der Einwohner im Mittelpunkt der Ausstellungen. Das Werden der Stadt war mit dem Erwerbsleben ihrer Bewohner verbunden. Landwirtschaft, Handwerk und Industrie prägten das Umfeld. Vereine waren wichtiger Bestandteil städtischer Kultur.
Alltägliche Dinge bilden den größten Teil der Sammlung, die Geschichte anschaulich machen soll. Die gezeigten Gegenstände sind vielleicht einige Jahrhunderte alt, können aber auch bis gestern oder noch heute im Gebrauch gewesen sein. Vieles wurde lange ge- und verbraucht, über Generationen weiter gegeben und genutzt.
Sind diese Alltäglichkeiten dennoch Besonderes und bewahrenswert? Das Interesse vieler Besucher hat die Frage positiv beantwortet.
Hausbeschreibung
Das Rathaus am Neuen Markt wurde 1797 erbaut. Von 1855 bis 1857 wurde es aufgestockt und erhielt sein heutiges neugotisches Aussehen. 1997 bezog die Stadtverwaltung ihr neues Gebäude am Amtsbrink. Lediglich das Standesamt verblieb im bisherigen Rathaus. Im Mai 1998 öffnete das Stadtgeschichtliche Museum seine Ausstellungen zur Stadt- und Kulturgeschichte. Auf dem Weg in die Museumsräume informieren Text- und Bildtafeln den Besucher über die wichtigsten Daten aus der Geschichte. Mit der früheren Ratswaage und dem Bürgergehorsam blieben zwei Räume in ihrer ursprünglichen Form und Nutzung erhalten und werden gezeigt. Eine Galerie im Unterschoß und die "Kreative textile Werkstatt" des Kultur- und Kunstvereins ergänzen das Angebot an die Besucher.
Ausstellungen
Wie das Warener Stadtbild vor allem das Resultat eines wirtschaftlichen Aufschwungs im letzten Drittel des 19. Jahrhundert ist, dominieren auch in der Ausstellung Exponate der sogenannten Gründerzeit. Mit den verbesserten Verkehrsverhältnissen – in Waren kreuzten sich Wasserstraße, Chausseen und Eisenbahnen – kamen verschiedenste Waren, neue Ideen und Menschen an die Müritz. Waren wurde zu einem Bade- und Erholungsort. Kurbetrieb und Fremdenverkehr waren und sind wieder entscheidende wirtschaftlichen Grundlagen städtischer Entwicklungen. Die ständige Ausstellung informiert den Besucher über die Entstehungs- und Baugeschichte der Stadt und zeigt die Entfaltung von Handwerk und Gewerbe.
Zusätzlich zu der Dauerausstellung finden in jedem Jahr mehrere Sonderausstellungen statt. Bemerkenswertes und Merkwürdiges werden gezeigt und aktuelle Jubiläen und Ereignisse gewürdigt.
Sammlungsschwerpunkte
Die Sammlung umfasst Gegenstände, Bilder und Schriftgut zum alltäglichen Wohnen und Arbeiten in der Stadt und ihrer Umgebung sowie Dokumente zum Leben von bekannten und weniger bekannten Warener Persönlichkeiten.
Besonderheiten im Museum
In jüngster Zeit hat das Interesse an der Genealogie zugenommen. Die Kombination der Bestände von Stadtgeschichtlichem Museum und Stadtarchiv ermöglicht eigene Recherchen und die Beantwortung von Anfragen zur allgemeinen wie individuellen Familiengeschichte.
Nachbarn
Die im Museum bewahrte und in Ausstellungen gezeigte Sammlung und das alltägliche Stadtbild bilden eine Einheit und ergänzen sich gegenseitig. In diesem Sinne lädt die Ausstellung des Museums zu einem Stadtrundgang ein und vermittelt Anregungen zum Beobachten, Kennenlernen und Nachfragen in der Stadt.
|
|
Blick in die Ausstellung, Foto: Stadtgeschichtliches Museum Waren
|
|
|
Rathaus am Neuen Markt, Foto: Stadtgeschichtliches Museum Waren
|
Region & Städte
Mecklenburgische Seenplatte
Röbel
Malchow
Sehenswürdigkeiten
Müritzeum
Freiluftspiele Waren Müritz
Franziskaner Kloster Waren
St.-Marienkirche Waren
St.-Georgenkirche Waren
|