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Anschrift
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19205
Gadebusch,
Amtsstraße 5
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Öffnungszeiten
Ostersonntag – 31. Oktober
Montags geschlossen
Dienstag bis Freitag: 10 – 17 Uhr
Sonnabend und Sonntag: 14 – 17 Uhr
1. November – Ostersonnabend geschlossen!
Eintritt
Erwachsene: 3,00 Euro
Ermäßigung: 2,00 Euro
Gruppen ab 8 Personen á 2,00 Euro
Schulklassen pro Schüler: 1,00 Euro
Kinder ab 7 Jahre: 2,00 Euro
Kinder von 3 bis 6 Jahren: 0,50 Euro
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Die Stadt Gadebusch ist eine der ältesten und traditionsreichsten Orte in Mecklenburg. Sie liegt nahe der westlichen Grenze des Landes. Als altes Zentrum der Besiedlung in der Nähe einer Burg bereits in slawischer Zeit ein wichtiger Ort, entwickelte sich die Siedlung seit dem 12. Jahrhundert zu einer deutschen Stadt. Die Burg war schon im Mittelalter Aufenthaltsort der Mecklenburger Fürsten und Herzöge. Hier hielten sie Hof und machten eine Politik, die auch Nordeuropa beeinflussen sollte.
Die Stadt im Schatten der Burg wurde bereits im 13. Jahrhundert zu einem Zentrum des Handels und des Handwerks und entwickelte sich aufgrund ihrer günstigen Lage sehr rasch. Im 19. Jahrhundert prägten Handwerker und Ackerbürger das Bild der Stadt.
Es gibt noch zahlreiche Straßen mit ihren alten Häusern, die das Leben in früheren Zeiten erahnen lassen. Davon zeugt eine kleine, aber eindrucksvolle Sammlung von Gegenständen in den Ausstellungsräumen unserer Museumsanlage, unterhalb des Renaissance-Schlosses gelegen. Die 2006 neu eröffnete Anlage lädt alle Gäste aus nah und fern zu einem Besuch ein. In den aufwendig renovierten Räumen wird die Stadtgeschichte eindrucksvoll präsentiert. Zahlreiche Veranstaltungen und Sonderausstellungen bereichern das kulturelle Leben der Stadt und ihrer Umgebung.
Doch was macht die Besonderheit dieser Museumsanlage aus?
Es ist die besinnlich ruhige Atmosphäre, welche unsere Gäste bevorzugen. Dazu gehört das Verweilen bei strahlend blauen Himmel auf dem Museumshof mit einem wunderschönen Blick auf den Burgsee.
Einen herausragenden Platz in den Räumen der musealen Einrichtung nimmt die letzte Schlacht des Nordischen Krieges, die Schlacht bei Gadebusch von 1712, ein.
Ein Diorama mit ca. 800 Zinnfiguren veranschaulichet das Schlachtgeschehen vom 20. Dezember 1712 in Wakenstädt.
Im jüngsten Teil der ständigen Ausstellung wird die Geschichte des Städtchens Gadebusch zur Zeit der DDR-Ära dargestellt.
Das Projekt "Kunst am Burgsee", das sich von der Museumsanlage entlang des Burgsees erstreckt, bildet in seiner gestalterischen Vielfalt eine weitere touristische Attraktion.
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Blick in die Ausstellung, Foto: Museumsanlage Gadebusch
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Außenansicht, Foto: Museumsanlage Gadebusch
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