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Anschrift
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19258
Boizenburg,
Am Elbberg
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Öffnungszeiten
Von Mai bis Oktober
Samstag und Sonntag: 14 - 17 Uhr
(Nach Vereinbarung sind auch andere Zeiten möglich.)
Eintritt
Eintritt frei
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Auf dem Boizenburger Elbberg sind zwei bauliche Zeugnisse der jüngeren deutschen Vergangenheit erhalten: Eine Baracke, die als Küchenkeller für das Außenlager Boizenburg des KZ Neuengamme diente, sowie der 1972/73 errichtete Transitvorkontrollposten der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Beide Bauwerke liegen - nur durch die Ausfallstraße getrennt - sich direkt gegenüber. Nach der Wende ergab sich die Frage nach dem Umgang mit diesem Erbe.
Das KZ-Außenlager wurde im Sommer 1944 errichtet. Aus dem Vernichtungslager Auschwitz brachte man 400 ungarische Jüdinnen hierher, die unter unmenschlichen Bedingungen in der Rüstungsproduktion der benachbarten Elbewerft zur Arbeit gezwungen wurden. An das erschütternde Schicksal dieser Frauen erinnert eine Dokumentation im ehemaligen Küchenkeller des Lagers.
Eine zweite Ausstellung auf dem gegenüber liegenden Gelände um den ehemaligen Kontrollturm widmet sich der Geschichte der Innerdeutschen Grenze im Kreis Hagenow. Eine Toninstallation im Turm verweist auf das Leben im Sperrgebiet, auf Flucht und Zwangsaussiedlung.
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Blick in die Ausstellung zur Geschichte des KZ Außenlagers; Foto: Elbbergmuseum
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Ausstellungstafeln zur Geschichte der Innerdeutschen Grenze; Foto: Elbbergmuseum
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Heimatmuseum Boizenburg/Elbe
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