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Anschrift
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19288
Wöbbelin,
Ludwigsluster Straße 2b
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Öffnungszeiten
April - Oktober
Mi - So: 10 - 16 Uhr
November - März
Mi - Fr: 10 - 16 Uhr
So:13 - 16 Uhr
Eintritt
Eintritt frei
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Mitten im Dorf Wöbbelin, neben der Kirche und dem Friedhof, befinden sich die Mahn- und Gedenkstätten. In dem Backsteingebäude mit der Aufschrift "Unserm Theodor Körner" gibt es zwei Ausstellungen unter einem Dach:
"Theodor Körner. 1791 - 1813. Poet und Patriot. Seine Erhebung zum Idol."
"Zehn Wochen KZ- Außenlager Wöbbelin"
Der in Dresden geborene Dichter Theodor Körner wurde als Leutnant im Lützowschen Freikorps in den "Befreiungskriegen" am 26. August 1813 bei einem Überfall auf einen napoleonischen Wagenzug zwischen Schwerin und Gadebusch nahe dem Ort Rosenberg von einer Kugel tödlich getroffen und am folgenden Tag bei Wöbbelin unter einer Eiche beigesetzt. Seit 1814 ziert sein Grab ein gusseisernes Denkmal mit Leier und Schwert. Dieser Ort wurde später auch zum Begräbnisplatz seiner Eltern, seiner Schwester und seiner Tante.
Die Ausstellung im Theodor-Körner-Museum informiert über Leben und Werk des jungen Dichters und dokumentiert die Wirkung der Befreiungskriegslyrik Körners in den vergangenen beiden Jahrhunderten.
Von Mitte Februar bis zum 2. Mai 1945 existierte zwischen Wöbbelin und Ludwigslust ein Außenlager des KZ Neuengamme. Die Gefangenen aus vielen Nationen Europas, die ab 15. Februar eintrafen, mussten ein Steinbarackenlager, das für Kriegsgefangene der amerikanischen und britischen Luftstreitkräfte vorgesehen war, errichten. Ab April 1945 diente dieses nicht fertiggestellte Lager für die Aufnahme mehrerer tausend Häftlinge aus den geräumten Konzentrationslagern am Ende des Zweiten Weltkrieges. Amerikanische Einheiten befreiten die unter katastrophalen Bedingungen zusammengepferchten Häftlinge. Für mehr als eintausend kam jede Hilfe zu spät.
Zur letzten Ruhe gebettet wurden Opfer des KZ Wöbbelin auf Anweisung und unter Aufsicht der amerikanischen Militärbehörden durch die dortigen Einwohner in Ludwigslust, Schwerin, Hagenow und in Wöbbelin, nicht weit entfernt vom Grab Theodor Körners; in dem "Ehrenhain", der 1938 eigens für den deutschen Dichter geschaffen wurde.
Auf dem KZ-Friedhof der Mahn- und Gedenkstätten erinnert seit 1960 ein Sandsteinrelief, auf dem Häftlinge auf "Todesmarsch" durch Mecklenburg dargestellt sind, an dieses schreckliche Lager.
Die jetzige Ausstellung ist als zeitgeschichtliche Dokumentation die bisher umfangreichste. Sie wurde am 2. Mai 1995, dem 50. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers, eröffnet.
Am 2. Mai 2005 wurde auf dem Gelände der "KZ-Gedenkstätte - ehemaliges Lagergelände" ein mit Klinkern gestalteter Gedenkort mit mehreren hundert Namen von Opfern, einer Skulptur und ein Rundweg mit weiteren Informationen übergeben.
Dieser Ort, auf dem ein Wald gewachsen ist, ist von Wöbbelin vier Kilometer entfernt
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