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Anschrift
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18519
Reinkenhagen,
Alte Dorfstraße 10
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Öffnungszeiten
montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr
oder nach telefonischer Vereinbarung
Eintritt
Erwachsene: 1,50 Euro
Kinder: 0,50 Euro
Familienkarte ( 2 Erw. / Kinder ): 2,50 Euro
Führungen nach Absprache
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Das Erdölmuseum Reinkenhagen/ Nordvorpommern stellt sich vor
Erdöl und Erdgas werden auch zukünftig für die moderne Gesellschaft wichtige fossile Energielieferanten sein.
Von 1961 bis 1996 war das Gebiet um Reinkenhagen – Grimmen – Richtenberg eine der bedeutensten Erdölförderprovinzen Nordvorpommerns auf dem Territorium der ehemaligen DDR. Etwas später, im Jahr 1965, kam die Erdöllagerstätte Lütow auf der Insel Usedom hinzu.
Auf historisch bedeutsamem Terrain wurde 1994 das Erdölmuseum Reinkenhagen mit Heimatstube gegründet und ist hinsichtlich der Vielfalt der Exponate einmalig im Osten Deutschlands. Die Ausstellungsfläche umfasst mit Museumsgebäude und Freigelände ca. 4.000 Quadratmeter. Neben Ausstellungsstücken der Bohr,- Test- und Fördertechnik in Originalgröße gibt es hier umfangreiche Sammlungen an Gesteins- und Erdölproben zu sehen. Dazu zählen auch Bohrkerne aus über 7.000 m Tiefe, die eindrucksvoll den Aufbau der Erdkruste in weiten Teilen Nordostdeutschlands darstellen.
Zu den bedeutendsten Exponaten des Museums zählen zwei Technische Denkmäler - ein Tiefpumpenantrieb mit Eruptionskreuz am Standort der ersten 1961 im Nordosten Deutschlands fündig gewordenen Erdöllagerstätte E Reinkenhagen 2/2a/60 sowie eine DIA-Schauwand mit Darstellung der ehemaligen Feldzentrale Reinkenhagen.
Unbedingt sehenswert sind die bohr-, test- und fördertechnischen Ausrüstungsgegenstände, Messeinrichtungen, Bilder, Grafiken und Erläuterungen an den Schautafeln. Anhand eines Modells können die Besucher auch die Funktion einer Bohranlage erleben. Besonders interessant sind auch die vielen Exponate, anhand derer man erfahren kann, unter welchen Bedingungen geologische und bohrtechnische Arbeiten im In- und Ausland (CSSR, Irak, Polen, UdSSR / Kasachstan) durchgeführt wurden. Ergänzt werden die erdölgeologischen Exponate durch eine kleine Mineralien- und Petrefaktensammlung aus dem Ausland wie auch aus der Region.
Der 1995 gegründete Förderverin "Erdöl und Heimat e.V." Reinkenhagen betreut, pflegt und erweitert den Exponatbestand des Museums und leistet so einen Beitrag zur Aufarbeitung der Geschichte der Suche, Erkundung und Förderung von Erdöl und Erdgas in Mecklenburg-Vorpommern. Der Leitspruch des Vereins lautet dementsprechend:
"Vergangenens und Gegenwart, Erhofftes und Erreichtes, nichts wollen wir vergessen, schon gar nicht Vergessenmachen!"
Träger des Erdölmuseums Reinkenhagen ist das Amt Miltzow im Landkreis Nordvorpommern.
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Erdölmuseum - Eingangsbereich mit ausgestellten bohrtechnischen Exponaten; Foto: Erdölmuseum Reinkenhagen
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Kleine Mineralien- und Petrefaktensammlung; Foto: Erdölmusuem Reinkenhagen
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Zu den bedeutensten Exponaten des Erdölmuseums zählt der Tiefpumpenantrieb am Standort der ersten, im März 1961 in Mecklenburg-Vorpommern erdölfündig gewordenen Suchbohrung E Reinkenhagen - heute ein techniches Denkmal, Foto: Erdölmuseum Reinkenhagen
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