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Heimatmuseum Burg Stargard

Anschrift 17094 Burg Stargard, Kurze Straße 1
Telefon   039603 - 2 28 52
E-Mail   museum@stargarder-land.de
Internet   http://www.750-jahre-burg-stargard.de

Öffnungszeiten
Di. - So. : 10:00 - 17:00 Uhr ( Mai - Sept. )
Di. - Do. : 10:00 - 16:00 Uhr (Okt. - Apr. )
Sa. / So. : 13:00 - 16:00 Uhr

Eintritt
Erwachsene: 2,00 Euro
Ermäßigt: 1,00 Euro
Familienkarte ( 2 Erw. / Kinder ): 5,00 Euro
Führungen nach vorheriger Anmeldung
Gruppen ab 9 Personen: 1,00 Euro / Pers.


Das Ausstellungsangebot reicht vom Hosenknopf des ersten Briefträgers über das etwa 100jährige Uhrwerk der Kirche bis zum Flugzeugpropeller aus der Zeit des Ersten Weltkrieges. Gezeigt wird auch DDR-Geschichte aus den fünfziger und sechziger Jahren.

Im Hauptraum des Museums steht ein offener, gemauerter Herd. Über ihm und rundherum an den Wänden strecken grüne Waldglasflaschen auf Borden ihre dicken Bäuche aus. Zu ihnen gesellen sich alte Bierflaschen, salzglasierte Töpfe und Steinzeugkrüge. An der Wand tickt ein Regulator, der Platz neben einem Küchenschrank aus der Gründerzeit gefunden hat.

Werke der Stargarder Malerschule wurden angeschafft. In ihrer Blütezeit zwischen 1880 und 1920 hielten sich jährlich bis zu 250 Maler in der Stadt auf - als Hauptvertreterin dieser Kunstrichtung gilt Marie Hager, die von 1926 bis 1947 ein Arbeits- und Wohnhaus in Burg Stargard hatte.

Das heutige Museumsgebäude wurde 1290 als Kapelle des Heilig-Geist-Hospitals errichtet. 1576 ließ Elisabeth von Dänemark, Gemahlin Herzog Ulrichs III. von Mecklenburg, sie zur Unterkunft für 12 alte Menschen umbauen. Später wurde es Heim für fürstlich Bedienstete. Von 1918 bis 1968 war es als Heim in kirchlicher Trägerschaft. Über 10.000 Exponate sind hier zu sehen. Unter den Schätzen befinden sich auch zwei Traktoren von 1950, Mopeds aus den sechziger Jahren, die komplette dazugehörige Werkstatt und Fahrräder.

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