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Anschrift
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19406
Groß Raden,
Kastanienallee
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Öffnungszeiten
April bis Oktober:
Montag bis Sonntag 10 - 17.30 Uhr
November bis März:
Dienstag bis Sonntag 10 - 16.30 Uhr
(24. 12. geschlossen)
Eintritt
Einzelkarten: 2,50 Euro (ermäßigt 1,50 Euro)
Gruppenkarten: 0,50 - 1,50 Euro
Familientageskarten: 5,00 Euro
Jahreskarten: 20,50 Euro (ermäßigt 10,00 Euro)
Führungen: 1,50 Euro (ermäßigt 1,00 Euro pro Person) bis 25,50 Euro
Einführungen: 10,00 Euro
Kinder unter sechs Jahre: frei
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Groß Raden, das am Sternberger See gelegene Dorf (erreichbar über Sternberg auf der B104), besitzt mit seinem "Altslawischen Tempelort" einen der größten archäologischen Schätze Deutschlands. Durch eine Arbeitsgruppe des Schweriner Museums für Ur- und Frühgeschichte wurden von 1973-1980 umfangreiche Ausgrabungen auf einer Fläche von etwa 7.000 Quadratmetern vorgenommen. Dabei wurde eine aus dem 9. und 10. Jahrhundert stammende slawische Siedlungsanlage freigelegt und mehr als 90.000 Fundstücke geborgen.
Einzigartig in Norddeutschland ist der Versuch von Wissenschaftlern, den frühgeschichtlichen Siedlungskomplex wiederaufzubauen. Auf der Insel, im Freilichtteil des Museums, sind heute zu besichtigen: die Eingangsbefestigung mit Sohlgraben und Palisadenwand (von 46 m Länge), mehrere Flechtwandhäuser (siehe rechtes Bild) und der Tempel aus der ersten Siedlungsperiode im 9. Jahrhundert; Blockhäuser, die Wegführung einschließlich Brücke mit Brückenhaus, der Burgwall und eine Schmiede aus der zweiten Phase der Besiedelung.
Der Schaufläche gegenüber befindet sich das Museumsgebäude mit einer Dauerausstellung zur Kultur und Geschichte der nordwestslawischen Stämme vom 7. bis zum 12. Jahrhundert.
Im Archäologischen Freilichtmuseum Groß Raden finden regelmäßig Veranstaltungen statt, zum Bespiel Handwerkermärkte und Ferienangebote für Kinder.
Aktuelle Veranstaltungen und weiterführende Informationen finden Sie auf den Seiten des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege.
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Das 2010 rekonstruierte Tunneltor im Burgwall von Groß Raden; © Foto: Landesamt für Kultur und Denkmalpflege, Abteilung Archäologie und Denkmalpflege, Schwerin
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Diese Luftaufnahme von 2007 zeigt den Burgwall noch mit Turm; © Foto: Landesamt für Kultur und Denkmalpflege, Abteilung Archäologie und Denkmalpflege, Schwerin
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Backen wie die Slawen: Die Backöfen werden regelmäßig gebraucht; © Foto: Landesamt für Kultur und Denkmalpflege, Abteilung Archäologie und Denkmalpflege, Schwerin
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