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Schied einer der lebenslang gewählten Ratsherren aus, ergänzte sich der Rat aus dem Kreis der ratsfähigen Familien selbst. Häufig vererbte sich die Würde, wie z.B. in der bedeutendsten Ratsherrenfamilie des Mittelalters, den Kröpelins, die 1334 bis 1499 ununterbrochen vertreten war. Die Wahl erfolgte zu Petri Stuhlfeier (22. Februar). Sie verlief nach einem genau festgelegten Zeremoniell. Das Ergebnis wurde anschließend am 24. Februar den auf dem Neuen Markt zur "Bursprake" versammelten Bürgern verkündet. Die Becher wurden dabei aus einem Fenster des Rathauses unter die Wartenden geworfen, damit sie auf die neuen Ratsherren anstoßen konnten. Anschließend wurden die neu gewählten Ratsherren in der Ratsstube einzeln feierlich vereidigt.
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